ausgeben

التعريفات والمعاني

== ausgeben (Deutsch) == === Verb === Worttrennung: aus·ge·ben, Präteritum: gab aus, Partizip II: aus·ge·ge·ben Aussprache: IPA: [ˈaʊ̯sˌɡeːbn̩] Hörbeispiele: ausgeben (Info), ausgeben (Info), ausgeben (Info), ausgeben (Österreich) (Info) Reime: -aʊ̯sɡeːbn̩ Bedeutungen: [1] Zahlungsmittel für etwas verbrauchen, abgeben, eintauschen [2] etwas herausgeben, verteilen [3] für jemanden etwas (Essen, Trinken) bezahlen [4] umgangssprachlich, reflexiv: vorgeben, jemand oder etwas zu sein; so tun, als wäre man jemand oder etwas [5] reflexiv: sich bis an die Grenze der Kräfte anstrengen [6] etwas (offiziell) bekanntgeben [7] etwas (zum Beispiel Geld) in den Umlauf geben [8] EDV: etwas anzeigen, ausdrucken [9] landschaftlich: in gewisser Weise ergiebig sein; einen gewissen Ertrag liefern Herkunft: gebildet aus der Partikel aus als Verbzusatz und dem Verb geben Synonyme: [1] bezahlen [2] begeben, emittieren [3] spendieren [4] vorgeben [5] sich verausgaben Beispiele: [1] Ich gebe rund 40 % meines Netto-Einkommens für die Wohnungsmiete aus. [1] Ich gebe zu viel Geld aus. [1] Für die Hose hat er 70 Euro ausgegeben. [2] An die Flüchtlinge wurde Essen ausgegeben. [2] Am 5.7.2004 hat die Stadtwerke Düsseldorf Aktiengesellschaft eine Anleihe in Höhe von 181,9 Mio. Euro ausgegeben. [2] „Die außen- und innenpolitischen Herausforderungen waren so groß, dass der Staat erst nach und nach Briefmarken mit neuen Motiven ausgab.“ [3] Ich geb’ heut Abend einen aus! [3] „Guten Gewissens, nicht mehr der Einzige in der Gruppe zu sein, der noch keine Runde ausgegeben hat, brachte ich den anderen ihr Bier und erntete dafür anerkennendes Nicken.“ [3] „Hans hatte einen Anlass, für diese kleine Gesellschaft eine Runde Bier auszugeben.“ [4] Er gab sich als Mitarbeiter der Firma aus, um in das Firmengebäude zu gelangen. [4] Sie gab sich für eine erfahrene Ärztin aus, obwohl sie keine war. [5] „Sie hatte sich völlig ausgegeben, und ich beschloss, sie nicht weiter zu strapazieren.“ [5] „Ich blieb liegen, wie man das tut, wenn man sich völlig ausgegeben hat und nur zu schlafen wünscht […].“ [6] „Unter kapitalistischen Regierungen wurden zwar zumindest nach meiner Kenntnis nie derartige zentrale Anweisungen ausgegeben […].“ [6] „Man nahm an, dass der Befehl vom Prinzen Tuan ausgegeben wäre […].“ [7] „In einem solchen Fall wären die Banken oder staatlichen Institutionen, die die Geldscheine ausgegeben hatten, kaum in der Lage, ihr Versprechen vollumfänglich einzulösen.“ [8] „Alle Zeichen, die auf der Tastatur zu finden sind, können als Text ausgegeben werden.“ [8] „Durch Anklicken virtueller Hinweisschilder, die sich auf den dreidimensionalen Bauteilen, wie z.B. einer Wand, befinden oder durch Mausklick auf 3D-Objekte werden Informationen ausgegeben.“ [8] „Das Objekt TLabel gibt einen Text aus, der zur Bezeichnung einer Eingabezeile, eines Auswahlfeldes oder eines Schalters dient.“ [9] Die Ernte hat diesmal gut ausgegeben. [9] „Das Mehl gibt wohl aus, gibt vieles Brot.“ Charakteristische Wortkombinationen: [1] Geld ausgeben [2] Essen, Rationen, Bücher, Flugblätter, Karten ausgeben [3] Ich gebe dir einen aus. [4] jemand gibt sich als jemand anders aus [5] sich völlig/vollständig ausgeben Wortbildungen: Ausgabe, verausgeben ==== Übersetzungen ==== [1, 2, 4, 9] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „ausgeben“ [1–7, 9] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „ausgeben“ [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „ausgeben“ [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „ausgeben“ [1–4, 6, 7] The Free Dictionary „ausgeben“ [1–9] Duden online „ausgeben“ Quellen: