einsackeln
التعريفات والمعاني
== einsackeln (Deutsch) ==
=== Verb ===
Worttrennung:
ein·sa·ckeln, Präteritum: sa·ckel·te ein, Partizip II: ein·ge·sa·ckelt
Aussprache:
IPA: [ˈaɪ̯nˌsakl̩n]
Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
transitiv, umgangssprachlich, österreichisch:
[1] in einem weichen Behältnis einschließen
[2] an sich nehmen
[3] jemanden für sich einnehmen
Herkunft:
gebildet aus der Partikel ein als Verbzusatz und der Ableitung zum Substantiv Sack durch Konversion
Synonyme:
[1] einpacken, eintüten
[2] einsacken, einverleiben; sich etwas unter den Nagel reißen
[3] herumkriegen, vereinnahmen
Beispiele:
[1] „An die Flyer, die man einsackeln musste, erinnert sich Gruber, der selbst nie politisch aktiv war: […]“
[1] „Und in der Neujahrsnacht ist's, daß die Stalldirn, die Grethel, bei stets verschlossener Thür, auf ihrem Bette sitzt und die Nussen zählt, die sie in einer Schürze eingesackelt hat.“
[1] „Ich war mit den Gedanken woanders gewesen und mit dem Einsackeln nicht nachgekommen.“
[2] „Außerdem, wie tät das ausschauen, wenn es heißt, dass ich, der grad ein paar Millionen eingesackelt habe, einem armen Waisenkind net einmal die paar Gulden vergönne, die es erben soll.“
[2] „Wird die BAWAG oder wird sie nicht? Nämlich die 1,6 Millionen Privatkunden und KMU der Bank Austria (BA) einsackeln: Dieses Gerücht macht seit Wochen die Runde.“
[2] „Wenn aber der Tricke-Bauer bloß 95 Strohballen geliefert hat und 500 Euro dafür eingesackelt hat, hat er das doofe Schweinchen um 25 Euro betrogen.“
[2] „Abgeordneter lng. Murer (fortsetzend): Was mich viel mehr schockiert, ist, daß der Landwirtschaftsminister und der Finanzminister neben diesem Schauspiel schwarz-roten Versagens stehen und die eingesparten Budgetmillionen zahlen, die sie sich auf dem Rücken der Bauern eingesackelt haben.“
[3] Immerhin haben sie uns die Arbeit abgenommen, die beiden einzusackeln.
==== Übersetzungen ====
[1–3] ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Auf der Grundlage des amtlichen Regelwerks. Schulausgabe – 43. Auflage. ÖBV, Wien 2016, ISBN 978-3-209-08513-9 (Bearbeitung: Magdalena Eybl et al.; Red.: Christiane M. Pabst, Herbert Fussy, Ulrike Steiner) , Seite 197, Eintrag „einsackeln“.
[2] Ludwig Zehetner: Bairisches Deutsch. Lexikon der deutschen Sprache in Altbayern. 4. Auflage. edition vulpes, Regensburg 2014, ISBN 3-939112-50-1 , Seite 113, Eintrag „einsackeln, einsäckeln“.
Quellen: