einkriegen
التعريفات والمعاني
== einkriegen (Deutsch) ==
=== Verb ===
Worttrennung:
ein·krie·gen, Präteritum: krieg·te ein, Partizip II: ein·ge·kriegt
Aussprache:
IPA: [ˈaɪ̯nˌkʁiːɡn̩]
Hörbeispiele: einkriegen (Info), einkriegen (Info)
Reime: -aɪ̯nkʁiːɡn̩
Bedeutungen:
[1] transitiv, umgangssprachlich: einholen, durch Nachlaufen erreichen
[2] reflexiv, umgangssprachlich: die Fassung wiedererlangen, sich beruhigen, sich abregen
[3] transitiv, veraltet: einnehmen, erobern
[4] transitiv, veraltet: anziehen, anlegen
Herkunft:
gebildet aus der Partikel ein als Verbzusatz und dem Verb kriegen
Synonyme:
[1] einholen
[2] abregen, beruhigen, fangen, runterkommen
[3] einnehmen, erobern
[4] anlegen, anziehen
Gegenwörter:
[2] aufregen, ausrasten, austicken, durchdrehen
[4] ablegen, ausziehen
Beispiele:
[1] Der Flüchtende war nicht mehr einzukriegen.
[2] Jetzt krieg dich mal wieder ein!
[2] Sally kriegte sich gar nicht mehr ein vor Freude, nachdem sie von der Zusage erfahren hatte.
[2] „Zwischendurch äffen die Hosts und ihr Gast Bewegungen von behinderten Sportlern und Sportlerinnen nach, kriegen sich vor Lachen nicht mehr ein.“
[3] Letztendlich wurde die Festung doch noch eingekriegt.
[4] Der Reiter hatte Mühe, seine Stiefel einzukriegen.
Charakteristische Wortkombinationen:
[2] sich nicht mehr einkriegen ( Audio (Info))
==== Übersetzungen ====
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „einkriegen“
[1] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „einkriegen“ auf wissen.de
[1, 2] Duden online „einkriegen“
[1, 2] Renate Wahrig-Burfeind (Herausgeber): Wahrig, Deutsches Wörterbuch. 9. Auflage. Wissen-Media-Verlag, Gütersloh/München 2011, ISBN 978-3-577-07595-4 , „einkriegen“, Seite 423.
[1, 3, 4] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „einkriegen“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „einkriegen“
Quellen: