zuschottern

التعريفات والمعاني

== zuschottern (Deutsch) == === Verb === Worttrennung: zu·schot·tern, Präteritum: schot·ter·te zu, Partizip II: zu·ge·schot·tert Aussprache: IPA: [ˈt͡suːˌʃɔtɐn] Hörbeispiele: zuschottern (Info), zuschottern (Info) Bedeutungen: [1] Jugendsprache: sehr viele (nicht so wichtige) Redebeiträge an jemanden richten, jemanden mit Worten überschütten [2] mit grobem Gestein (Schotter) belegen/füllen Herkunft: gebildet aus der Partikel zu als Verbzusatz und dem Verb schottern Sinnverwandte Wörter: [1] besabbeln, beschallen, vollknödeln, vollabern, volldröhnen, vollquatschen, vollsabbeln, zulabern, zuschütten, zutexten [2] anfüllen, zupflastern, zuwerfen Gegenwörter: [1] schweigen Beispiele: [1] Ich lass mich von dir doch nicht zuschottern! Zieh Leine. Mach die Biege, oder so. [1] „[…], daß nach »affengeil« und »Alles easy« und »oberaffengeil« jetzt bereits ein weiteres Jugendsprache-Lexikon nötig wurde, von abcoolen bis zuschottern.“ [2] „Doch da all das Pflanzen, Graben, Rupfen und Vertikutieren eine mühselige Angelegenheit ist, hat er sich entschlossen, einfach alles zuzuschottern.“ [2] „Doch war die Staumauer nicht gedacht, ein kommendes Hochwasser vor dem Talaustritt aufzuhalten. Schnell wäre der Aufstaubereich zugeschottert worden und das Wasser der Friederlaine wäre über die Dammkrone geflossen.“ [2] „In der vorletzten Eiszeit war aber z. B. das Lahntal, wie mehrere Aufschotterungsreste beweisen, etwa 25 m hoch zugeschottert.“ [2] „Schnell wäre der Aufstaubereich zugeschottert worden und das Wasser der Friederlaine wäre über die Dammkrone geflossen.“ [2] „[…], um, einer übermütigen Laune folgend, von einem unbändigen, überschäumenden Kraftgefühl getrieben, plötzlich ganz andere Bahnen einzuschlagen, die alten Läufe zuzuschottern und ein neues Bett sich zu graben.“ ==== Übersetzungen ==== [1] Endgeil: das voll korrekte Lexikon der Jugendsprache, Hermann Ehmann Quellen: