schupfen

التعريفات والمعاني

== schupfen (Deutsch) == === Verb === Worttrennung: schup·fen, Präteritum: schupf·te, Partizip II: ge·schupft Aussprache: IPA: [ˈʃʊp͡fn̩] Hörbeispiele: schupfen (Info) Reime: -ʊp͡fn̩ Bedeutungen: transitiv, süddeutsch, schweizerisch, österreichisch: [1] jemanden oder etwas stoßen, anstoßen [2] etwas spielerisch werfen [3] salopp: den Haushalt führen, organisieren Tischtennis: [4] einen Tischtennisball mit Unterschnitt/Rückwärtsdrall über das Netz spielen Herkunft: von mittelhochdeutsch schupfen → gmh, mitteldeutsch schuppen → gmh Synonyme: [1] schubsen [2] werfen [3] führen, managen, organisieren Gegenwörter: [1] ziehen [2] fangen [4] angreifen, anziehen, Topspin spielen Beispiele: [1] Marcel und ich schupften uns gegenseitig ins Wasser. [1] Grimmig schupfte er Walter von sich und schrie: »Geh zum Vater! – ich will nichts mehr mit euch haben, ihr – ihr – ihr Hurenpack – ihr –« [2] Schupfe den Ball zu Moritz! [2] »… Ziegelsteine sollten sie lieber schupfen, diese Herrn Doktors, statt bei die Bücher sitzen.« [3] Das wird auch bei den nächsten Drehs der Reihe der Fall sein: „Benni schupft dann den Haushalt halt allein.“ [3] Er geht arbeiten, sie schupft den Haushalt und bleibt bei den Kindern zuhause - das Ergebnis dieses Extremfalls ist, dass bezahlte und unbezahlte Arbeit höchst ungleichmäßig verteilt ist. [4] „Doch der Mehlwurm schupfte stets auf Konopkas Rückhand zurück, und zwar stets vorsichtig genug, um den Ball mit größtmöglicher Wahrscheinlichkeit übers Netz zu bringen […].“ [4] „Mit einem guten Aufschlag kann der Spieler einen direkten Punkt erzielen. Der Gegner kommt entweder gar nicht an den Ball oder er verschlägt ihn – zieht, schupft oder flippt ihn ins Netz oder über/neben den Tisch.“ [4] „Das Gefährliche beim Schupfen ist der Schnittwechsel, also mit starkem, mittleren oder ganz ohne Unterschnitt zu schupfen.“ [4] „Geschupft wird meistens in den unteren Ligen, da diese noch nicht so gut angreifen können.“ [4] „Natürlich steigt der prozentuale Anteil der Schupfpunkte mit sinkendem Spielniveau – in der Kreisklasse wird also mehr geschupft als bei den Profis […].“ Charakteristische Wortkombinationen: [1] jemanden von hinten schupfen; die Schultern schupfen [1] mit Adjektiv: aggressiv / einfach / vorsichtig schupfen Wortbildungen: Konversionen: geschupft, Schupfen, schupfend Substantive: Schupf, Schupfer ==== Übersetzungen ==== [1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „schupfen“ [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „schupfen“ [1, 2] Duden online „schupfen“ [1–3] ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Auf der Grundlage des amtlichen Regelwerks. Schulausgabe – 43. Auflage. ÖBV, Wien 2016, ISBN 978-3-209-08513-9 (Bearbeitung: Magdalena Eybl et al.; Red.: Christiane M. Pabst, Herbert Fussy, Ulrike Steiner) , Seite 626, Eintrag „schupfen“. Quellen: