schäkern
التعريفات والمعاني
== schäkern (Deutsch) ==
=== Verb ===
Worttrennung:
schä·kern, Präteritum: schä·ker·te, Partizip II: ge·schä·kert
Aussprache:
IPA: [ˈʃɛːkɐn]
Hörbeispiele: schäkern (Info)
Reime: -ɛːkɐn
Bedeutungen:
intransitiv:
[1] mit jemandem neckisch spaßen
[2] auf spaßige, neckische Weise flirten
Herkunft:
seit dem 18. Jahrhundert bezeugt; vielleicht dem westjiddischen Wort חיק ,חק (YIVO: khek) ‚Busen, Schoß‘ zugehörig, jedoch ist im Jiddischen kein Verb belegt; das jiddische Wort entstammt seinerseits dem Hebräischen חֵ(י)ק (CHA: ḥē(i)q) ‚Schoß‘
Sinnverwandte Wörter:
[1] albern, scherzen, spaßen, tändeln, witzeln
[2] anbaggern, anbandeln/anbändeln, angraben, flirten, poussieren, turteln
Oberbegriffe:
[1] gebärden
[2] kontaktieren
Beispiele:
[1] „Grete sah mit großen Augen umher und bewunderte Lotte, die so verständig und tröstend zu der kranken Frau sprach und so heiter mit den kleinen Kindern zu schäkern verstand.“
[2] „Nicht etwa, um, wie die anderen vermutlich glaubten, in Honigmondesart zu schäkern und zu kosen – dazu waren wir doch nicht »neuvermählt« genug; aber weil wir im gegenseitigen Umgang die meiste Befriedigung fanden.“
Charakteristische Wortkombinationen:
[1, 2] mit jemandem schäkern
Wortbildungen:
[1, 2] Geschäker, Schäker (→ Schäkerin), Schäkerei
==== Übersetzungen ====
[1, 2] vergleiche Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 , Seite 1444
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „schäkern“
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „schäkern“
[2] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „schäkern“
[1, 2] Duden online „schäkern“
Quellen: