abbeuteln
التعريفات والمعاني
== abbeuteln (Deutsch) ==
=== Verb ===
Worttrennung:
ab·beu·teln, Präteritum: beu·tel·te ab, Partizip II: ab·ge·beu·telt
Aussprache:
IPA: [ˈapˌbɔɪ̯tl̩n], [ˈapˌbɔɪ̯təln]
mittelbairisch: [ˈɒːˌb̥aɪ̯d̥l̩n]
Hörbeispiele: abbeuteln (Info)
Bedeutungen:
transitiv:
[1] bairisch: abschütteln, losschütteln
[2] bairisch: sich schütteln
Herkunft:
gebildet aus der Partikel ab als Verbzusatz und dem Verb beuteln
Synonyme:
[1] abschütteln, herunterschütteln
Beispiele:
[1] „Es gehört einfach zum natürlichen Triebgeschehen, daß die Nahrung als Beute gesehen wird, demzufolge mit entsprechenden Totschüttelbewegungen abgebeutelt wird und unter Entladung natürlicher Aggression kraftvoll zerrissen, gekaut und abgeschlungen wird.“
[2] „Wie ein Hund, der sich abbeutelt, wenn er nass geworden ist.“
==== Übersetzungen ====
[1] The Free Dictionary „abbeuteln“
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 4., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9 , „abbeuteln“, Seite 74
[1, 2] Ludwig Zehetner: Bairisches Deutsch. Lexikon der deutschen Sprache in Altbayern. 2. Auflage. Heinrich Hugendubel Verlag, München 1998, ISBN 3-88034-983-5 , Seite 27
[1] ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und Kulturelle Angelegenheiten (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Mit den neuen amtlichen Regeln. 39. neubearbeitete Auflage. ÖBV, Pädag. Verl., Wien 2001, ISBN 3-209-03116-9 (Bearbeitung: Otto Back et al.; Red.: Herbert Fussy) , Seite 21
[1] Duden online „abbeuteln“
Quellen: