abbeten
التعريفات والمعاني
== abbeten (Deutsch) ==
=== Verb ===
Worttrennung:
ab·be·ten, Präteritum: be·te·te ab, Partizip II: ab·ge·be·tet
Aussprache:
IPA: [ˈapˌbeːtn̩]
Hörbeispiele: abbeten (Info)
Bedeutungen:
[1] transitiv: (ein Gebet) eilig und/oder eintönig dahinsagen
[2] transitiv: durch Beten gutzumachen suchen
[3] intransitiv, sächsisch: vor der Konfirmation beim Paten Abbitte tun
Herkunft:
gebildet aus der Partikel ab als Verbzusatz und dem Verb beten
Beispiele:
[1] „Ich fasse einen Rosenkranz aus grauen Perlen zusammen, und diesen Rosenkranz muß mir der Lazarus allabendlich abbeten, ehe er zu Bette geht.“
[2] „Herr J. kann Blutstillen, Warzen abbeten oder abkaufen, Wespen bannen, er hilft bei Prüfungsängsten…“
[3] Am Tag vor der Konfirmatlon musste er beim Paten abbeten.
Charakteristische Wortkombinationen:
[1] Litanei, Rosenkranz abbeten
[2] eine Warze abbeten
Wortbildungen:
Konversionen: Abbeten, abbetend, abgebetet
Substantiv: Abbetung
==== Übersetzungen ====
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „abbeten“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „abbeten“
[1, 2] Duden online „abbeten“
[2] PONS – Deutsche Rechtschreibung „abbeten“
[1] Goethe-Wörterbuch „abbeten“
[2] Frühneuhochdeutsches Wörterbuch „abbeten“
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „abbeten“
[2] Ludwig Zehetner: Bairisches Deutsch. Lexikon der deutschen Sprache in Altbayern. 2. Auflage. Heinrich Hugendubel Verlag, München 1998, ISBN 3-88034-983-5 , Seite 27
[3] Karl Müller-Fraureuth: Wörterbuch der obersächsischen und erzgebirgischen Mundarten. Band I (A bis J), Wilhelm Baensch, Dresden 1911 (Internet Archiv) , Seite 2
[1, 2] Joachim Heinrich Campe: Wörterbuch der deutschen Sprache. Erster Theil. A bis E, Braunschweig 1807 (Internet Archive) , Seite 5, Stichwort „abbeten“
[1, 2] Johann Christian August Heyse, Karl Wilhelm Ludwig Heyse: Handwörterbuch der deutschen Sprache. Mit Hinsicht auf Rechtschreibung, Abstammung und Bildung, Biegung und Fügung der Wörter, so wie auf deren Sinnverwandtschaft. Erster Theil. A bis K, Magdeburg 1833 (Internet Archive) , Seite 3, Stichwort „abbeten“
Quellen: