Vogt

التعريفات والمعاني

== Vogt (Deutsch) == === Substantiv, m === Worttrennung: Vogt, Plural: Vög·te Aussprache: IPA: [foːkt] Hörbeispiele: Vogt (Info), Vogt (Info) Reime: -oːkt Bedeutungen: [1] herrschaftlicher, meist adeliger Beamter [2] schweizerisch, veraltet: Vormund Herkunft: von mittelhochdeutsch voget, vogt, aus mittellatein vocatus Weibliche Wortformen: [1] Vogtin, Vögtin Oberbegriffe: [1] Beamter, Verwalter Unterbegriffe: [1] Alpvogt, Armenvogt, Bettelvogt, Birkvogt, Burgvogt, Deichvogt, Domvogt, Fronvogt, Gassenvogt, Hausvogt, Kirchenvogt, Landvogt, Marktvogt, Prachervogt, Reichsvogt, Schlossvogt, Schutzvogt, Stadtvogt, Stiftvogt, Strandvogt [2] Waisenvogt Beispiele: [1] Es sind das die kaiserlichen Beamten: der Vogt, der Schultheiss und der Meier. [1] Der Ort selbst aber wurde wohl damals, wie andere, durch einen staufenschen Vogt regiert. [1] „Der Vogt (advocatus) war der Gehilfe oder Beistand des Herren, gegebenenfalls auch sein Vertreter.“ [1] „Der Vogt hatte einen Boten zu seinen Dienern geschickt, daß sie der Tochter des Richters ihr Nachtlager bereiteten und sie bedienten, und sie kamen mit Braten und Wein, als der Richter Abschied von seiner Tochter nahm und zu seiner Thingbude und seinen Gästen zurückging.“ Wortbildungen: bevogten, Vogtei, Vogtland, Vogtschaft ==== Übersetzungen ==== [1] Wikipedia-Artikel „Vogt“ [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Vogt“ [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Vogt“ Quellen: === Substantiv, m, f, Nachname === Anmerkung: Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht. Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Vogt“ – für männliche Einzelpersonen, die „Vogt“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein oder eine „Vogt“ für einen Angehörigen oder eine Angehörige aus der Familie „Vogt“ oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel. Worttrennung: Vogt, Plural: Vogts Aussprache: IPA: [foːkt] Hörbeispiele: Vogt (Info), Vogt (Info) Reime: -oːkt Bedeutungen: [1] deutscher Nachname, Familienname Herkunft: [1] Amtsname zu mittelhochdeutsch voget → gmh, vogt → gmh, voit → gmh „Rechtsbeistand, Verteidiger, Richter, Gerichtsbeamter“ Synonyme: [1] Valpot, Waldboth Unterbegriffe: Altevogt, Dreisvogt, Eckervogt, Holtvogt, Honervogt, Landvogt, Schneevogt Namensvarianten: Faut, Fauth, Feut, Feuth, Vagd, Vaugt, Vaut, Vauth, Vock, Vöckt, Voeth, Voetz, Vog, Vogd, Voge, Vöge, Vogedes, Vogeding, Vögeding, Voges, Voget, Voght, Vögt, Vogtel, Vögtel, Vogten, Vögting, Vögtle, Vögtlin, Vogts, Void, Voigt, Voigtel, Voigts, Voit, Voitel, Voith, Voitl, Voitlein, Voitler, Vökt, Voogd, Voogt, Voot Bekannte Namensträger: (Links führen zu Wikipedia) Ute Vogt, deutsche Politikerin Beispiele: [1] Die Titelpartie im neuen Parsifal soll in vier Jahren Tenor Klaus Florian Vogt singen. Wortbildungen: Vogtbauer, Vogtknecht, Vogtmann, Vogtmeier ==== Übersetzungen ==== [1] Wikipedia-Artikel „Vogt“ [1] Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, 1993, 2004, ISBN 3-8112-0294-4 , Seite 523 [1] Konrad Kunze: dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München 2000, ISBN 3-423-03234-0 , Seite 131, 133 [1] Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim 2000, ISBN 3-411-70851-4 , Seite 685 [1] Anton Feinig, Tatjana Feinig: Familiennamen in Kärnten und den benachbarten Regionen. Hermagoras, Klagenfurt-Ljubljana-Wien 2005, ISBN 3-7086-0104-1 , Seite 315 [1] Kaspar Linnartz: Unsere Familiennamen. Zehntausend Berufsnamen im Abc erklärt. 1. Auflage. Band 1, Ferdinand Dümmler Verlag, Bonn und Berlin 1936 , Seite 155 [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Vogt“ Quellen: