Handyot
التعريفات والمعاني
== Handyot (Deutsch) ==
=== Substantiv, m ===
Worttrennung:
Han·dy·ot, Plural: Han·dy·o·ten
Aussprache:
IPA: [hɛndiˈoːt], [hɛnˈdi̯oːt]
Hörbeispiele: Handyot (Info)
Reime: -oːt
Bedeutungen:
[1] abwertend: (männliche) Person, die ständig und überall in maßloser Weise ihr Handy benutzt
Herkunft:
wohl nach dem Muster von Idiot gebildete Ableitung zum Substantiv Handy (vergleiche »Videot«)
Synonyme:
[1] Handyaner
Weibliche Wortformen:
[1] Handyotin
Beispiele:
[1] „Wenn man hinter Telefonierern - in extremen Fällen spricht man von Handyoten - nachfährt, weiß man gleich, was los ist.“
[1] „Sie speichern stetig Wut, ihr Aggressionsspiegel steigt und der Tag scheint nicht mehr fern, da die Opfer zu Tätern werden und den Handyoten die Geräte quer durch die Gehörgänge schlagen.“
[1] „Denn was die IDIOT-Reisenden auf den Planeten vorfinden, sind treffende Exemplare aus den Subkulturen des 20. Jahrhunderts - schräge Vögel, wie die coolen Hip-Hopper oder die Hippies mit ihren Flower-power-Allüren, aber auch ‚Exoten‘ wie die Bajuwaren, jene Bier trinkenden Jungs, die sich auf die Schenkel klopfen, oder wie die Handyoten, die immer so beschäftigt aussehen.“
[1] „Wenn es, wie Nichtraucherflüge, auch handyfreie Flüge geben soll, sollten sich die ‚Handyoten‘ auf den anderen Flügen austoben.“
[1] „Als Erwachsene treten die Schreihälse dann überall als Handyoten in Erscheinung, kümmern sich in keiner Weise um die Nacht- oder Mittagsruhe oder beglücken ihre Umgebung mit ‚Booster‘-Autoradio.“
Wortbildungen:
Handyotin
==== Übersetzungen ====
[1] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – Fremdwörterbuch „Handy, Handyot“
[1] Hans Schulz, Otto Basler: Deutsches Fremdwörterbuch. 2. völlig neubearbeitete Auflage. 7. Band: habilitieren – hysterisch, Walter de Gruyter, Berlin/New York 2010, ISBN 978-3-11-025251-4, DNB 1009313150 (neubearbeitet im Institut für Deutsche Sprache unter der Leitung Herbert Schmidt) , Stichwort »Handy, Handyot«, Seite 45.
Quellen: