zuneigen
التعريفات والمعاني
== zuneigen (Deutsch) ==
=== Verb ===
Anmerkung:
›Zu etwas neigen‹ kann eine Kombination aus dem Verb neigen und der Präposition zu sein. Beispiel: Er hatte schon immer zu Pessimismus geneigt. Es kann auch das Verb zuneigen erläutern. Beispiel: Da er eher dem Pessimismus zuneigte, wurde er sofort misstrauisch.
Worttrennung:
zu·nei·gen, Präteritum: neig·te zu, Partizip II: zu·ge·neigt
Aussprache:
IPA: [ˈt͡suːˌnaɪ̯ɡn̩]
Hörbeispiele: zuneigen (Info), zuneigen (Info)
Bedeutungen:
[1] auch reflexiv: sich in Richtung auf etwas hin/zu beugen (neigen)
[2] etwas (eher) gut/richtig/angemessen finden (als die Alternative dazu)
[3] häufig als Partizip: schätzen, lieben
Herkunft:
gebildet aus der Partikel zu als Verbzusatz und dem Verb neigen
Sinnverwandte Wörter:
[1] hinwenden, zubeugen, zudrehen, zuwenden
[2] sympathisieren, tendieren, unterstützen, vorziehen
[3] anziehen, lieben, mögen, schätzen
Gegenwörter:
[1] abwenden
[2, 3] ablehnen, verabscheuen
Beispiele:
[1] Die Tulpen neigen sich der Sonne zu.
[1] „Sie neigt ihm den Kopf zu und streicht mit den Fingern über das blanke Holz des Tresens.“
[1] Die schöne Zeit neigt sich dem Ende zu.
[2] „Ich selbst neige eher einer Einschätzung zu, wie sie Klaus von Beyme geäußert hat.“
[3] „Lange Zeit gewann sie überhaupt nichts. Aber nach einem halben Jahr fing Fortuna an, sich ihr zuzuneigen.“
[3] „Obwohl er es nicht eingestanden hatte, wusste sie doch, dass er ihr zugeneigt war.“
Charakteristische Wortkombinationen:
[1] den Kopf zuneigen
[2] einer Ansicht/Einschätzung zuneigen
Wortbildungen:
Zuneigung
==== Übersetzungen ====
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „zuneigen“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „zuneigen“
[1, 2] The Free Dictionary „zuneigen“
[1–3] Duden online „zuneigen“
Quellen: