schneiben
التعريفات والمعاني
== schneiben (Deutsch) ==
=== Verb ===
Alternative Schreibweisen:
bairisch: schneibn, schneim
Worttrennung:
schnei·ben, Partizip II: ge·schnie·ben, ge·schneibt
Aussprache:
IPA: mittelbairisch: [ʃnaɪ̯m]
Hörbeispiele: westmittelbairisch: schneiben (Info)
Reime: -aɪ̯m
Bedeutungen:
[1] bairisch: schneien
Herkunft:
von mittelhochdeutsch snîwen, althochdeutsch snîwan „schneien“
Synonyme:
[1] schneien
Beispiele:
[1] „A bißl schneibn, dös macht uns nix.“
„Ein bisschen Schnee macht uns nichts aus.“
[1] „Magst hinschaun wost willst, alle habn a starres Gnagg, vor lauta an Himmö auffi schaugn, ob's nit bald schneibt.“
[1] „Und a Schneeal hat’s gschniem, waar ih gern dahoam bliem,“
„Und leichten Schnee schneite es, gerne wäre ich zu Hause geblieben,“
[1] „Mir hod a Amerikaner gsagt, dass do manchmal aso is, dass unten rengt und obn schneibts.“
[1] „Wenns schneibt, dann gehts ab in d'Loipn!“
Wortbildungen:
einschneiben, reinschneiben, schneibeln, verschneiben, zuschneiben
==== Übersetzungen ====
[1] Ludwig Zehetner: Bairisches Deutsch. Lexikon der deutschen Sprache in Altbayern. 2. Auflage. Heinrich Hugendubel Verlag, München 1998, ISBN 3-88034-983-5 , Seite 261
[1] Johann Rottmeir: Bazi, Blunzn, Breznsoizer. Volk Verlag, München 2015, ISBN 978-3-86222-184-4 , Seite 263 „schneim“
[1] Johann Andreas Schmeller: Bayerisches Wörterbuch. Dritter Theil, J.G. Cotta’sche Buchhandlung, Stuttgart/Tübingen 1836 (Google Books) , Seite 481 „Schnê - schneiwen, schneiben“
[1] Johann Baptist Schöpf: Tirolisches Idiotikon. Wagner'sche Universitätsbuchhandlung, Innsbruck 1866 , Seite 639 „schneiwen, schneib'm“
Quellen: