schlickern

التعريفات والمعاني

== schlickern (Deutsch) == === Verb === Worttrennung: schli·ckern, Präteritum: schli·cker·te, Partizip II: ge·schli·ckert Aussprache: IPA: [ˈʃlɪkɐn] Hörbeispiele: schlickern (Info) Reime: -ɪkɐn Bedeutungen: intransitiv, landschaftlich, Hilfsverb haben: [1] Milch: gerinnen, dick(-flüssig) werden [2] naschen, schlecken; Süßigkeiten konsumieren intransitiv, landschaftlich, Hilfsverb sein: [3] schlittern; (in einer Eisbahn) auf dem Eis (hin und her) rutschen [4] (hin und her) schwanken Synonyme: [1] gerinnen [2] naschen, schlecken, schnabulieren [3] schlittern Beispiele: [1] Die Milch schlickert. [2] Hör sofort auf davon zu schlickern! [3] Wo schlickert denn unser Sohn? [4] „Einige bückten sich zu der Betrunkenen, die sogleich wieder zu schlickern und zu lallen anfing.“ [4] „Auch im Berliner Ballhaus Ost schlickerten schon vor Beginn der ‚Internationalen SLAM! Revue‘ dichte Nikotinschwaden durch den mit sehr jungem Publikum gefüllten Saal.“ [4] „Und die überquellenden Dachtraufen mochten schlickern und schluchzen, die Brückengewölbe kalte Tränen ausschwitzen, die Pappeln an den Kanalborden klagen und seufzen wie das Rauschen eines schwachen, untröstlichen Quells – Hugo vernahm den Schmerz dieser Dinge nicht mehr;“ Wortbildungen: [1] Schlickermilch Schlickern, geschlickert, schlickernd ==== Übersetzungen ==== [1–4] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion unter der Leitung von Günther Drosdowski (Herausgeber): Brockhaus-Enzyklopädie. Neunzehnte, völlig neu bearbeitete Auflage. Band 28: Deutsches Wörterbuch III, REH–ZZ, F.A. Brockhaus GmbH, Mannheim 1995, ISBN 3-7653-1128-6, DNB 944245625 , „schlickern“, Seite 2945 [1–4] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „schlickern“ Quellen: