hätscheln
التعريفات والمعاني
== hätscheln (Deutsch) ==
=== Verb ===
Worttrennung:
hät·scheln, Präteritum: hät·schel·te, Partizip II: ge·hät·schelt
Aussprache:
IPA: [ˈhɛt͡ʃl̩n], [ˈhɛːt͡ʃl̩n]
Hörbeispiele: hätscheln (Info), hätscheln (Info), —
Reime: -ɛt͡ʃl̩n
Bedeutungen:
[1] zu jemandem oder etwas zärtlich sein
[2] jemanden zu sehr verwöhnen
[3] an einer Sache oder einer Tätigkeit sehr hängen
Herkunft:
vermutlich über hätschen von hatschen abgeleitet mit dem Suffix -el
Synonyme:
[1] liebkosen
[2] verhätscheln, verwöhnen, verziehen
Sinnverwandte Wörter:
[1] kuscheln, schmusen, streicheln
[2] betüddeln
Gegenwörter:
[1] schlagen, verprügeln
[2] streng sein
[3] etwas aufgeben
Beispiele:
[1] Das Mädchen hätschelte ihr kleines Kaninchen.
[2] Du hätschelst deinen Sohn wieder zu sehr!
[3] „Sie hätschelte ihren alten Plan.“
Wortbildungen:
Hätschelei, Hätschelkind, umhätscheln, verhätscheln
==== Übersetzungen ====
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „hätscheln“
[1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „hätscheln“
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „hätscheln“
[1, 2] The Free Dictionary „hätscheln“
[1–3] Duden online „hätscheln“
[1–3] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „hätscheln“ auf wissen.de
[1] Wahrig Synonymwörterbuch „hätscheln“ auf wissen.de
[1, 2] PONS – Deutsche Rechtschreibung „hätscheln“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „hätscheln“
[1–3] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion, Annette Klosa u. a. (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2001, ISBN 3-411-05504-9
Quellen: