einnachten

التعريفات والمعاني

== einnachten (Deutsch) == === Verb === Worttrennung: ein·nach·ten, Präteritum: nach·te·te ein, Partizip II: ein·ge·nach·tet Aussprache: IPA: standardsprachlich (Deutschland): [ˈaɪ̯nˌnaxtn̩] standardsprachlich (Schweiz): [ˈai̯nˌnaxte̝n] ~ [ˈaɪ̯nˌnaxte̝n] ~ [ˈæɪ̯nˌnaxte̝n]; auch: [ˈaɪ̯nˌnaxtən] ~ [ˈaɪ̯nˌnaxtn̩] Hörbeispiele: standardsprachlich (Deutschland): — standardsprachlich (Schweiz): — Bedeutungen: schweizerisch, besonders im Kanton Graubünden (Obersaxen), im Kanton Nidwalden und im Kanton Aargau (Wohlen): [1] defektiv, unpersönlich, nur mit »es«: (abends) völlig dunkel werden, (allmählich) Nacht werden Herkunft: gebildet aus der Partikel ein als Verbzusatz und der Ableitung zum Substantiv Nacht durch Konversion Synonyme: [1] schweizerisch: eindunkeln; sonst dichterisch: nachten; regional, (Kanton Bern): vernachten Sinnverwandte Wörter: [1] dämmern, sich verdunkeln, sich verfinstern, sich zuziehen [1] gehoben grauen [1] schweizerisch: eindämmern; regional, (Kanton Aargau, Kanton St. Gallen: Sagans, Kanton Obwalden: Engelberg, Kanton Wallis) einfinsterln/einfinstern; (Kanton Bern, Kanton Luzern, Kanton Schwyz, Unterwalden, Kanton Uri, Kanton Zug) entnachten [1] landschaftlich: schummern [1] dichterisch: düstern Beispiele: [1] „Es begann einzunachten, die Bäume stiegen skelettig aus dem dampfenden Laub in die graudunklen Nebelzüge.“ [1] „Es nachtete ein, aber die Hitze nahm nicht ab, sie nahm zu.“ [1] „Pünktlich um 19.15 Uhr, es hat gerade eingenachtet, geht ein Aufschrei der Begeisterung durch die Menge: Es schneit!“ [1] „Weil es schon einnachtete und leicht regnete, stellte er den mit Mais beladenen Anhänger in die Autobahnunterführung im Benkner Doggen.“ [1] „Es nachtet ein und im Novembernieseln versprühen die Brückenlaternen ein milchiges Licht.“ [1] „Wenn es dann einnachtet, setzt sich Landwirt Chasper im Bauernhaus vor den Bildschirm.“ [1] „Die Fackeln werfen dabei ein flackerndes Licht in den düsteren Wald, der dank der dichten Pulverschneedecke doch ziemlich hell erscheint, auch wenn es in der Zwischenzeit eingenachtet hat.“ [1] „Am Sonntagabend war's, es nachtete langsam ein, als ich den Sonderau-Kreisel in Fahrtrichtung Appenzell passierte.“ [1] „Danach geht es wieder raus ins Freie, wo es mittlerweile eingenachtet und die Kälte zugenommen hat.“ [1] „Es regnet, ist kalt und nachtet bald ein – es gibt sicherlich bessere äussere Umstände, um sich zur gemeinsamen Musikprobe zu treffen.“ [1] „Wenn es dann später am Abend einnachtet in Riom, wird der Garten hinter der Scheune von Sontga Crousch zum «Paradiso».“ [1] „Es nachtet wieder ein, diesmal mitten im Tag: Auf den ersten Blitz folgt die Erkenntnis, sicher bin ich auch hier nicht – ein Donnerschlag lässt die kleine Wellblech-Bude erbeben, während draussen der Regen sintflutartig aufs Dach prasselt.“ [1] „Kaum begann es einzunachten, kamen die ersten Gäste, hinkend die einen, zögernd die andern.“ übertragen: [1] „Die Aufgabe, den Menschen aus Kosovo zu helfen, sei keine beschwerliche, sondern eine befreiende Aufgabe, sagte Sieber: ‚Damit es nicht nur einnachtet, sondern weihnachtet.‘“ Charakteristische Wortkombinationen: [1] es nachtet (allmählich, bald, bereits, gerade, langsam, schon) ein ==== Übersetzungen ==== [1] Albert Bachmann [Leitung] et al.: Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache. Gesammelt auf Veranstaltung der ANTIQUARISCHEN GESELLSCHAFT IN ZÜRICH unter Beihülfe aus allen Kreisen des Schweizervolkes. 4. Band: M, N, B/P (Bu), Huber, Frauenfeld 1901, DNB 948902116 (Digitalisat) , Stichwörter »aneⁿnachteⁿ«, »ineⁿnachteⁿ«, »iⁿnachteⁿ«, Spalte 662. [1] Kurt Meyer: Wie sagt man in der Schweiz? Wörterbuch der schweizerischen Besonderheiten. Dudenverlag, Mannheim/Wien/Zürich 1989, ISBN 3-411-04131-5, DNB 891057218 , Seite 128. [1] Ulrich Ammon et al. (Herausgeber): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2004, ISBN 978-3-11-016574-6, DNB 972128115 , Seite 206. [1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Wörterbuch der deutschen Sprache. In zehn Bänden. 3., völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage. 3. Band Einl–Geld, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1999, ISBN 3-411-04763-1, DNB 965408124 , Seite 965. [1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 , Seite 465. [1] Renate Wahrig-Burfeind: Brockhaus Wahrig Deutsches Wörterbuch. Mit einem Lexikon der Sprachlehre. In: Digitale Bibliothek. 9., vollständig neu bearbeitete und aktualisierte Auflage. wissenmedia in der inmedia ONE GmbH, Gütersloh/München 2012, ISBN 978-3-577-07595-4 (CD-ROM-Ausgabe) , Stichwort »einnachten«. [1] Duden online „einnachten“ [1] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „einnachten“ auf wissen.de [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „einnachten“ [1] The Free Dictionary „einnachten“ [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „einnachten“ [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „einnachten“ Quellen: === Verb === Worttrennung: ein·nach·ten, Präteritum: nach·te·te ein Partizip II: ein·ge·nach·tet Aussprache: IPA: standardsprachlich (Deutschland): [ˈaɪ̯nˌnaxtn̩] standardsprachlich (Schweiz): [ˈai̯nˌnaxte̝n] ~ [ˈaɪ̯nˌnaxte̝n] ~ [ˈæɪ̯nˌnaxte̝n]; auch: [ˈaɪ̯nˌnaxtən] ~ [ˈaɪ̯nˌnaxtn̩] Hörbeispiele: standardsprachlich (Deutschland): — standardsprachlich (Schweiz): — ~ — ~ —; auch: — ~ — Bedeutungen: schweizerisch regional: (Kanton Bern, Kanton Luzern, Kanton Nidwalden): [1] in die Abenddämmerung, Nacht kommen; vom Einbruch der Dunkelheit, von der Nacht überrascht werden Herkunft: gebildet aus der Partikel ein als Verbzusatz und der Ableitung zum Substantiv Nacht durch Konversion Beispiele: [1] „Auf dem Rückweg würde alles eingenachtet sein.“ [1] „Einmal habe ich mich dort mit der dreijährigen Trulla dermassen verlaufen, dass wir schier erfroren und eingenachtet sind.“ ==== Übersetzungen ==== [1] Albert Bachmann [Leitung] et al.: Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache. Gesammelt auf Veranstaltung der ANTIQUARISCHEN GESELLSCHAFT IN ZÜRICH unter Beihülfe aus allen Kreisen des Schweizervolkes. 4. Band: M, N, B/P (Bu), Huber, Frauenfeld 1901, DNB 948902116 (Digitalisat) , Stichwort »iⁿnachteⁿ«, Spalte 662. Quellen: