dibbern

التعريفات والمعاني

== dibbern (Deutsch) == === Verb === Worttrennung: dib·bern, Präteritum: dib·ber·te, Partizip II: ge·dib·bert Aussprache: IPA: [ˈdɪbɐn] Hörbeispiele: — Reime: -ɪbɐn Bedeutungen: [1] intransitiv, umgangssprachlich: reden [2] intransitiv, umgangssprachlich: heimlich reden; leise auf jemandem einreden [3] intransitiv, umgangssprachlich: jemanden in eine Unterhaltung verwickeln, um seine Aufmerksamkeit abzulenken, sodass man diesen bestehlen kann Herkunft: seit dem 15. Jahrhundert bezeugt; Entlehnung über das Rotwelsche und den Händlersprachen aus westjiddisch דברן‎ (YIVO: dibbern, dabbern) ‚reden, sprechen, sagen‘, das seinerseits der hebräischen Wurzel דָבַּר‎ (CHA: dābar) ‚sprechen‘ entstammt Sinnverwandte Wörter: [1] labern, plappern, plaudern, plauschen, quasseln, quatschen, schwatzen, schwätzen [2] tuscheln; bereden, beschwatzen, überreden, zuquatschen, zuschwafeln, zutexten Oberbegriffe: [1] sich äußern [2] flüstern [3] ablenken Beispiele: [1] „1. Natürlich habe ich in meinem Brief von hier, am 2. 10., nochmals wegen dem Schlemihl Hoffmann gedibbert u. Ihr nahmt das hoffentlich nicht übel!“ [2] [3] Wortbildungen: [1] Dibberonkel, Dibbertante, Gedibber [2] bedibbern [1–3] dibberig/dibberisch ==== Übersetzungen ==== [1–3] Heinz Küpper: Illustriertes Lexikon der deutschen Umgangssprache. In 8 Bänden. Klett, Stuttgart 1982–1984, DNB 550923802 , Seite 583 [1, 2] Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742 , Seite 197 [1, 2] Gunther Schunk, Thurid Heyse: Wörterbuch von Mittelfranken: eine Bestandsaufnahme aus den Erhebungen des Sprachatlas von Mittelfranken, Edition: 2, Königshausen & Neumann, 2000. Seite 58. ISBN 9783826018657 Quellen: