ausrüsten
التعريفات والمعاني
== ausrüsten (Deutsch) ==
=== Verb ===
Worttrennung:
aus·rüs·ten, Präteritum: rüs·te·te aus, Partizip II: aus·ge·rüs·tet
Aussprache:
IPA: [ˈaʊ̯sˌʁʏstn̩]
Hörbeispiele: ausrüsten (Info)
Bedeutungen:
transitiv:
[1] jemanden/etwas mit Dingen/Geräten versehen, die für etwas benötigt werden oder nützlich sind
[2] Textilindustrie: einen Stoff veredeln
Herkunft:
gebildet aus der Partikel aus als Verbzusatz und dem Verb rüsten
Sinnverwandte Wörter:
[1] ausstatten
[2] appretieren
Oberbegriffe:
[1] versehen
[2] veredeln
Unterbegriffe:
[2] bleichen, färben, fixieren, grasieren, plissieren
Beispiele:
[1] „Die Sicherheitskräfte bewachen, mit Schilden und Schlagstöcken ausgerüstet, auch die Regierungsgebäude in der Stadt.“
[1] „Also rüstete er alpine Klein-Unternehmungen aus und leitete die Demokratisierung des Höhenbergsteigens ein.“
[1] „Zwei Boote wurden zu einer Landung ausgerüstet.“
[1] „Insgesamt 45 Millionen Euro hatte das Département Landes im Südwesten Frankreichs im Jahr 2001 aufgewendet, um die Schüler mit Laptops auszurüsten.“
[1] „Experten schätzen, dass gut ein Drittel der bestehenden Gebäude ohne weiteres mit Erdwärmeheizungen ausgerüstet werden können.“
[2] „Lyocellfasern können intensiv gefärbt werden und eignen sich zur Herstellung von Vliesen. Zur Veredelung werden sie mechanisch aufgeraut oder können pflegeleicht ausgerüstet werden.“
Charakteristische Wortkombinationen:
[1] jemanden/etwas mit etwas ausrüsten
[1] eine Armee ausrüsten,Soldaten ausrüsten
[1] ein Auto ausrüsten, ein Schiff ausrüsten
[2] einen Stoff antistatisch/bügelfrei/flammhemmend/flammfest/knitterarm/mottensicher/waschmaschinenfest ausrüsten
Wortbildungen:
Adjektive: ausgerüstet, ausrüstend
Substantive: Ausrüsten, Ausrüster, Ausrüstung
==== Übersetzungen ====
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „ausrüsten“
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „ausrüsten“
[1] The Free Dictionary „ausrüsten“
[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 , Seite 224
Quellen: