anmachen

التعريفات والمعاني

== anmachen (Deutsch) == === Verb === Worttrennung: an·ma·chen, Präteritum: mach·te an, Partizip II: an·ge·macht Aussprache: IPA: [ˈanˌmaxn̩] Hörbeispiele: anmachen (Info), anmachen (Info) Reime: -anmaxn̩ Bedeutungen: [1] etwas durch Mischen zum Gebrauch vorbereiten [2] umgangssprachlich, in Österreich auch rechtssprachlich: (Feuer) anzünden [3] umgangssprachlich: (ein Gerät) einschalten [4] umgangssprachlich: befestigen [5] umgangssprachlich, transitiv: mit jemandem flirten [6] umgangssprachlich, transitiv: mit jemandem Streit suchen [7] Österreich, umgangssprachlich, reflexiv: sich mit Ausscheidungsprodukten beschmutzen [8] Appetit machen, Gelüste wecken Herkunft: gebildet aus der Partikel an als Verbzusatz und dem Verb machen [5] Jugendsprache der 1980er Jahre Synonyme: [1] anrühren; Österreich: abmachen [2] anzünden, anstecken, einheizen, gehoben: entzünden [3] einschalten, aktivieren, umgangssprachlich: anschalten, anknipsen [4] anbringen, befestigen [5] umgangssprachlich: anbaggern; Österreich umgangssprachlich: anbraten [6] anpöbeln [8] reizen, antörnen, bildlich: anlachen Gegenwörter: [2, 3] ausmachen [4] abmachen Unterbegriffe: [7] bekacken, einkoten, einnässen Beispiele: [1] Der Salat ist mit Vinaigrette angemacht. [1] Du holst Steine, ich mache derweil schon den Mörtel an. [1] „‚Wenn man davon ausgeht, dass der Salat normalerweise zuerst gewaschen und dann mit einem Essig-Öl-Dressing angemacht wird, kann man so die Keimzahl auf bis zu ein Prozent reduzieren‘, sagt [Gerhard] Strauß.“ [2] Ich mache schon mal das Feuer an. [2] „Insbesondere ist Unbefugten verboten: […] das Anmachen von Feuer auf fremdem Grund; […]“ [3] Warum hast kein Licht angemacht? [3] „[Annette] Hoppe: Ruhig bleiben, ausmachen und wieder anmachen.“ [3] [Energiesparen Winter 2022:] „Die Stadt Weimar macht morgens die Straßenbeleuchtung 30 Minuten später an und 30 Minuten früher aus.“ [4] Hast du schon das Bild angemacht? [5] Willst du mich anmachen? [5] „Will der sie auf die plumpe Protztour anmachen?“ [6] Mach mich nicht an! [7] „Wahrscheinlich hat er sich angemacht vor Angst.“ [7] „Sechs Wochen nach der Geburt ‚habe ich mich angemacht‘.“ [7] „Sie ist dagestanden, hat nicht gewußt, was sie machen soll, und plötzlich hat sie sich angemacht, ich mein' naßgemacht.“ [7] „Sie beugte sich vor und riss ihm das Klebeband von den Augen, wich aber wegen des strengen Geruchs gleich wieder zurück. »Hast Du Dich angemacht? […]«“ [7] „Mach dich nicht an!“ [8] Mich würde jetzt ein leckeres Eis anmachen. [8] „Lebensmittel sollen nicht nur satt machen. Sie sollen uns anmachen.“ Wortbildungen: Anmache, Anmachholz ==== Übersetzungen ==== [1–4] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „anmachen“ [1–6] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „anmachen“ [1–6] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „anmachen“ [1–6, 8] Duden online „anmachen“ [1–6, 8] The Free Dictionary „anmachen“ [7] Christoph Winder, Robert Sedlaczek: Das unanständige Lexikon. Haymon, 2014 (Zitiert nach Google Books) . Quellen: