abändern
التعريفات والمعاني
== abändern (Deutsch) ==
=== Verb ===
Worttrennung:
ab·än·dern, Präteritum: än·der·te ab, Partizip II: ab·ge·än·dert
Aussprache:
IPA: [ˈapˌʔɛndɐn]
Hörbeispiele: abändern (Info)
Bedeutungen:
[1] transitiv: etwas ein wenig, meist zum Besseren, verändern/anpassen
[2] transitiv: durch Änderung aufheben/beseitigen
[3] transitiv, Linguistik: in den einzelnen grammatischen Fällen beugen
[4] intransitiv, Biologie: durch Umweltfaktoren oder Mutation Variationen in den Artmerkmalen aufweisen
Herkunft:
gebildet aus der Partikel ab als Verbzusatz und dem Verb ändern
Synonyme:
[1] abkoppeln, abschaffen, ändern, abwandeln, anpassen, aufbessern, austauschen, berichtigen, eintauschen, erneuern, korrigieren, modeln, modifizieren, modulieren, mutieren, nachbessern, neugestalten, novellieren, revidieren, revolutionieren, transformieren, transponieren, tauschen, umarbeiten, umändern, umbilden, umformen, umfunktionieren, umgestalten, umkehren, umkrempeln, ummodeln, ummünzen, umsetzen, umstellen, umstoßen, umstürzen, umtauschen, umwandeln, überarbeiten, variieren, verändern, verbessern, versetzen, vertauschen, verwandeln
[3] ableiten, abwandeln, ändern, deklinieren, beugen
Sinnverwandte Wörter:
[2] aufheben, beseitigen, wegschaffen, widerrufen
Gegenwörter:
[1] belassen, lassen
Beispiele:
[1] Ich ändere den Rock ab, wenn er dir nicht gefällt.
[1] „Das türkische Grundgesetz soll in 27 Punkten abgeändert werden.“
[2] „Sagt mir gefälligst, woran es liegt, damit ich die Fehler nach Euerm gütigen Rat abändere und bessere.“
[3] Setzt die abgeänderten Substantive in die Tabelle ein.
[4] „Die Falter ändern stark ab in der Ausdehnung der dunklen Zeichnung.“
[4] „Alle Arten ändern leicht ab, besonders aber wechselt die Form der Blättchen.“
Charakteristische Wortkombinationen:
[1] ein Kleidungsstück abändern; ein Schreiben abändern, ein Testament abändern; ein Konzept abändern, einen Plan abändern
[2] einen Befehl abändern, einen Fehler abändern
Wortbildungen:
abänderbar, abänderlich, Abändern, Abänderung
==== Übersetzungen ====
[1, 3] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „abändern“
[1–3] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „abändern“
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „abändern“
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „abändern“
[1] The Free Dictionary „abändern“
[1, 4] Duden online „abändern“
[1, 4] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 , Seite 77.
[1–4] Joachim Heinrich Campe: Wörterbuch der deutschen Sprache. Erster Theil. A bis E, Braunschweig 1807 (Internet Archive) , Seite 3.
[*] ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht und Kulturelle Angelegenheiten (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Mit den neuen amtlichen Regeln. 39. neubearbeitete Auflage. ÖBV, Pädag. Verl., Wien 2001, ISBN 3-209-03116-9 (Bearbeitung: Otto Back et al.; Red.: Herbert Fussy) , Seite 21
Quellen: