aasen

التعريفات والمعاني

== aasen (Deutsch) == === Verb === Nebenformen: [2] äsen Worttrennung: aa·sen, Präteritum: aas·te, Partizip II: ge·aast Aussprache: IPA: [ˈaːzn̩] Hörbeispiele: aasen (Info), aasen (Info) Reime: -aːzn̩ Bedeutungen: [1] transitiv, Handwerk, Gerberei: Fell vom Fleisch reinigen [2] transitiv, intransitiv: als Tier Nahrung zu sich nehmen und häufig diese dabei vergeuden [3] intransitiv, umgangssprachlich, mit etwas aasen: unnötig viel von etwas verbrauchen, allzu sorglos mit etwas umgehen Herkunft: von Aas Synonyme: [1] abaasen, abfleischen [2] äsen, ätzen, fressen, weiden [3] selbe Konstruktion: um sich werfen [3] transitiv: durchbringen, prassen, verbummeln, vergeuden, verprassen, verschlampen, verschlendern, verschleudern, verschwenden, verurachen, verurigen, urassen Sinnverwandte Wörter: [1] abschaben, ausweiden, häuten, rupfen, tranchieren, weiden [2] hinunterschlingen, hinunterwürgen, verschlingen Gegenwörter: [3] sparen Oberbegriffe: [1] auswaiden [2] fressen, konsumieren Beispiele: [1] Bevor das Fell gegerbt wird, wird es geaast. [2] Die Kühe aasen im fetten Gras. [3] Er aaste mit dem Gelde. [3] Manchmal aasen wir mit unserer Gesundheit. [3] „Wie wahnsinnig wurde mit dem Golde geaast! Versoffen, verjubelt, verspielt wurde es, …“ Charakteristische Wortkombinationen: [1] ein Fell aasen Wortbildungen: [1] abaasen [3] veraasen ==== Übersetzungen ==== [1, 3] Wikipedia-Artikel „aasen“ [1, 2] Pierer’s Universal-Lexikon der Vergangenheit und Gegenwart. 4., umgearbeitete und stark vermehrte Auflage. 19 Bände. Altenburg 1857–1865 „aasen“ [2, 3] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „aasen“ [2, 3] Joachim Heinrich Campe: Wörterbuch der deutschen Sprache. Erster Theil. A bis E, Braunschweig 1807 (Internet Archive) , Seite 2. [1] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „aasen“ [3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „aasen“ [2, 3] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „aasen“ [3] The Free Dictionary „aasen“ [3] Duden online „aasen“ [*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „aasen“ [1] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „aasen“ auf wissen.de [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „aasen“ [3] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 , Seite 77. [3] Johannes Thiele: Schwarzbuch Deutsch. Die Liste der untergegangenen Wörter. 3., vollständig bearbeitete Auflage. Marix Verlag GmbH, Wiesbaden 2006, ISBN 978-3-86539-111-7 , Seite 2. [3] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 24. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-70924-3 , Seite 151 Quellen: