Zockerin

التعريفات والمعاني

== Zockerin (Deutsch) == === Substantiv, f === Anmerkung: Laut dem »Variantenwörterbuch des Deutschen« wird das Wort in Österreich als fremd empfunden, kommt aber zunehmend in Gebrauch. Worttrennung: Zo·cke·rin, Plural: Zo·cke·rin·nen Aussprache: IPA: [ˈt͡sɔkəʁɪn] Hörbeispiele: Zockerin (Info) Reime: -ɔkəʁɪn Bedeutungen: [1] umgangssprachlich: (gewerbsmäßige) Betreiberin von Glücksspielen [2] umgangssprachlich: Betreiberin eines verbotenen Glücksspiels [3] umgangssprachlich: jemand, die (vor allem bei Glücksspielen) risikofreudig agiert [4] Jargon: Spielerin (eines Computer- oder Konsolenspiels) Herkunft: Strukturell ist das Wort eine Ableitung zum Substantiv Zocker mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -in Sinnverwandte Wörter: [2] Glücksspielerin Oberbegriffe: [1–4] Spielerin Beispiele: [1] „Marlene sei eben eine Zockerin. Sie spiele leidenschaftlich Skat; sogar ihr Hund heißt Bingo!“ [1] „Im Oktober 2008 wurde die attraktive Zockerin Europameisterin, im März dieses Jahres gewann sie 917 000 Euro bei einem wichtigen Pokerturnier in Dortmund.“ [3] „Und Kerner fragt eine Rentnerin, die von ihrer Bank Anlagen bei Lehman Brothers angedreht bekommen hat: "Sie sind aber nicht so ne Zockerin?"“ [4] „Bis vor Kurzem war ich eine fanatische Zockerin, die scheinbar nicht mehr aus dem Bann der Computerspiele entfliehen konnte.“ ==== Übersetzungen ==== [1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0 , Seite 1443 [2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 , Seite 1983 [3] Ulrich Ammon et al. (Herausgeber): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2004, ISBN 978-3-11-016574-6, DNB 972128115 , Seite 895 Quellen: