Verhörer

التعريفات والمعاني

== Verhörer (Deutsch) == === Substantiv, m === Worttrennung: Ver·hö·rer, Plural: Ver·hö·rer Aussprache: IPA: [fɛɐ̯ˈhøːʁɐ] Hörbeispiele: Verhörer (Info) Reime: -øːʁɐ Bedeutungen: [1] Linguistik: beim Hören (für gewöhnlich unabsichtlich) falsch verstandene Textteile, beispielsweise aus Liedern oder Gedichten Herkunft: Ableitung des Substantivs vom Stamm des Verbs (sich) verhören mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -er Synonyme: [1] Hörfehler Gegenwörter: [1] Verleser, Verschreiber, Versprecher Beispiele: [1] Udo Jürgens’ Lied „Griechischer Wein” wird durch Verhörer als Warnung „Kriech’ nicht da rein!” missverstanden. [1] „Bestimmt finden Sie auch in Ihrem sprachlichen Umfeld unterhaltsame und interessante Verleser oder Verhörer.“ [1] „Insbesondere bei fremdsprachigen Liedtexten treten Verhörer sehr oft auf, auch für diesen Bereich präsentierte Busch-Lauer eine Reihe von Beispielen.“ [1] „Daher diese Verhörer.“ [1] „Inzwischen setzt sich immer mehr ein neuer Terminus durch für den (freudschen) Verhörer, der Mondegreen.“ ==== Übersetzungen ==== [1] Wikipedia-Artikel „Verhörer“ [1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Verhörer“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7. [1] Axel Hacke & Michael Sowa: Der weiße Neger Wumbaba. Kleines Handbuch des Verhörens. Verlag Antje Kunstmann, München 2004, ISBN 3-88897-367-8 [1] Roman Kellner (2005): Von Eisbärsalat bis Knöchelverzeichnis. Die besten Verhörer der deutschen Sprache. Ueberreuter, Wien 2005. ISBN 978-3-8000-7120-7. [1] Ariande auf Naxos. Verstreute Verhörer, Versprecher, Verleser, Verwechslungen. In: Eckhard Henscheid, Gerhard Henschel, Brigitte Kronauer: Kulturgeschichte der Mißverständnisse. Studien zum Geistesleben. Reclam, Leipzig 2000, Seite 464-468. ISBN 3-379-01689-6. Quellen: