Seehofer
التعريفات والمعاني
== Seehofer (Deutsch) ==
=== Substantiv, m, f, Nachname ===
Anmerkung:
Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Seehofer“ – für männliche Einzelpersonen, die „Seehofer“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein oder eine „Seehofer“ für einen Angehörigen oder eine Angehörige aus der Familie „Seehofer“ oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.
Worttrennung:
See·ho·fer, Plural 1: See·ho·fers
Aussprache:
IPA: [ˈzeːhoːfɐ]
Hörbeispiele: Seehofer (Info), Seehofer (Info)
Bedeutungen:
[1] deutscher Nachname, Familienname
Herkunft:
[1] Herkunftsname zum Flur- und Ortsnamen Seehof.[Quellen fehlen]
Namensvarianten:
[1] Seehof
Bekannte Namensträger: (Links führen zu Wikipedia)
Horst Seehofer, deutscher Politiker (* 1949)
Johann Seehofer, deutscher Gewerkschaftsbeamter (1859–)
Therese Seehofer, österreichische Sopranistin (1846–1928)
Oberbegriffe:
[1] Hofer
Beispiele:
[1] Beim CSU-Parteitag musste sich die Kanzlerin auf offener Bühne wie ein Schulmädchen von Horst Seehofer belehren lassen.
[1] Horst Seehofer fehlte auf der Weihnachtsfeier der CSU-Fraktion.
[1] In dem Märchenfilm Schneeweißchen und Rosenrot (1955), einer Verfilmung des gleichnamigen Märchens Schneeweißchen und Rosenrot, übernahm Seehofer eine der Hauptrollen als Schneeweißchen.
[1] Therese Seehofer wuchs als Tochter eines Bäckers in einer Familie mit acht Kindern auf.
[1] Am Beispiel der Alt und der Seehofer lassen sich in exemplarischer Weise die Außenverflechtungen und die Zentralität der Handelsmetropole Augsburg im süddeutschen Raum verdeutlichen.
[1] Wikipedia-Artikel „Seehofer“
[1] Max Gottschald: Deutsche Namenkunde. Mit einer Einführung in die Familiennamenkunde. 6. Auflage. De Gruyter, Berlin 2006, ISBN 3-11-018032-4 , Seite 454 (See)
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Seehofer“
Quellen: