Schani

التعريفات والمعاني

== Schani (Deutsch) == === Substantiv, m === Worttrennung: Scha·ni, Plural 1: Scha·ni, Plural 2: Scha·nis Aussprache: IPA: [ˈʃaːni] Hörbeispiele: — Reime: -aːni Bedeutungen: [1] Österreich umgangssprachlich: helfender Mitarbeiter (vor allem in der Gastronomie); Diener, Handlanger [2] Österreich salopp: freundschaftlich verbundene (männliche) Person [3] Ostösterreich, umgangssprachlich: Person, die Getränke an der Theke ausgibt Herkunft: Diminutiv von Jean Synonyme: [1] Diener, Handlanger [3] Schankkellner, Österreich: Schankbursch Beispiele: [1] „Du, Schani, wann gibt es was zum Trinken?“ [1] „In Schuldiener sein Schani horrchte von draussen zu und sagte zu mier: Hörst Poldi, das schaugn mir sich an, diese Schweineren, daß muß eine Gaudee sein.“ Der Helfer des Hausmeisters lauschte von draußen und sagte zu mir: Hör zu Poldi, das schauen wir uns an, diese Schweinereien, das muss ein Spaß sein. [2] Wortbildungen: Schanigarten ==== Übersetzungen ==== [1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schani“ [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Schani“ [(1, 2)] The Free Dictionary „Schani“ [1, 2] Duden online „Schani“ [1, 3] ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Auf der Grundlage des amtlichen Regelwerks. 41., aktualisierte Auflage. ÖBV, Wien 2009, ISBN 978-3-209-06875-0 (Bearbeitung: Otto Back et al.; Red.: Herbert Fussy, Ulrike Steiner) , Seite 555. Quellen: === Substantiv, m, Vorname === Worttrennung: Scha·ni, Plural: Scha·nis Aussprache: IPA: [ˈʃaːni] Hörbeispiele: — Reime: -aːni Bedeutungen: [1] Koseform des männlichen Vornamens Johann/Johannes/Jean [2] selten: deutsche Schreibung der ungarischen Kurzform Sanyi → hu von Sándor → hu Herkunft: [1] [2] Von Sándor → hu [ˈʃaːndor], der ungarischen Version von Alexander, ist die Kurzform Sanyi → hu [ˈʃaːni] (manchmal auch Sani → hu geschrieben ) abgeleitet, nach deutscher Schreibweise Schani. Weibliche Namensvarianten: [1] Schanette, Schanettl Bekannte Namensträger: (Links führen zu Wikipedia) [1] Johann Strauss (Sohn), Wiener Komponist [2] Sándor Kocsis, ungarischer Fußballspieler Beispiele: [1] „Man kann aus dieser Studie erfahren, daß die Wiener Eigennamen Schani und Schanett’ von den französischen Namen Jean und Jeanette herkommen und daß Schennerl von Eugénie und Schorschl von Georges abgeleitet wurden.“ [1] „Und eine Harmonielehre, das Handwerk der Orchestrierung und des Partiturschreibens, das hat der Schubert Franzl, der Mozart Wolferl und der Strauß Schani auch erlernen müssen, trotz aller Genialität.“ [1] „Zur Ehre des Schani mußte sich's der Vater sagen, daß dem mit einem Ruhm von Vaters Gnaden nicht gedient gewesen wäre O nein, dazu war der Junge viel zu stolz und bockig!“ [2] „Endlich, 1961, bot sich den Katalanen die einmalige Chance, unter Kubalas Regie und mit den Exil-Ungarn »Schani« Kocsis und Zoltan Czibor auf den Flügeln Real Madrids ehernen Thron als Europapokalsieger zu besteigen.“ [2] „Sándor »Schani« Péter Kocsis – »Goldkopf«. Er schoss 75 Tore in 68 Länderspielen für Ungarn, davon sieben Hattricks – ein Rekord.“ Charakteristische Wortkombinationen: Schani-Onkel, Onkel Schani, Strauß Schani Wortbildungen: Schanigarten ==== Übersetzungen ==== [1] ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Auf der Grundlage des amtlichen Regelwerks. 41., aktualisierte Auflage. ÖBV, Wien 2009, ISBN 978-3-209-06875-0 (Bearbeitung: Otto Back et al.; Red.: Herbert Fussy, Ulrike Steiner) , Seite 555. Quellen: