Sau

التعريفات والمعاني

== Sau (Deutsch) == === Substantiv, f === Worttrennung: Sau, Plural 1: Säue, Plural 2: Sau·en Aussprache: IPA: [zaʊ̯] Hörbeispiele: Sau (Info) Reime: -aʊ̯ Bedeutungen: [1] Plural 1, fachsprachlich, regional auch Plural 2: weibliches Schwein ab dem ersten Ferkeln [2] Plural 1, regional: Schwein allgemein [3] Plural 2: Wildschwein [4] Plural 1: übertragen, umgangssprachlich, pejorativ: physisch/buchstäblich, moralisch oder sittlich ‚schmutzige‘ Person: jemand, der unsauber ist, oder gemein, oder (sexuell) obszön, triebhaft [5] Plural 2: übertragen, regional, Kartenspiel: die ‚Zwei‘ als höchste Karte; Daus Herkunft: [1–3] mittelhochdeutsch sū, althochdeutsch sū, germanisch *sū, indogermanisch *sū „Sau“, belegt seit dem 8. Jahrhundert; urverwandt mit gleichbedeutendem lateinischen sūs → la und altgriechischen ὗς (hys☆) → grc, Nebenform σῦς (sys☆) → grc Synonyme: [2] Schwein [3] Wildschwein, Wildsau [4] siehe Schwein [5] Alte, Daus Gegenwörter: [1] Eber, Ferkel Oberbegriffe: [1–3] Huftier, Säugetier, Tier [1, 2] Nutztier, Haustier [3] Hochwild, Haarwild, Wildtier Unterbegriffe: [2] Eber, Ferkel [3] Keiler, Bache, Frischling [4] Drecksau, Pottsau, Umweltsau Beispiele: [1] Wir müssen noch den Eber zur Sau führen. [1] Der Magen einer Sau, die Gedanken einer Frau und der Inhalt einer Worscht bleiben ewig unerforscht. [1] „Er lag auf einer Pritsche auf einer kleinen Erhöhung des Fußbodens, und die Tiere lagen dicht neben ihm auf der anderen Seite des Lattenzauns, ein Eber, für sich in einem Koben, im zweiten eine Sau mit zwölf Ferkeln, und einige größer junge Schweine im dritten Koben.“ [1] „Als Höhepunkt wird eine Sau geschlachtet.“ [1, 2] „Die Bären im Torgauer Gehege waren Luther wohl egal, im Unterschied zu den frei laufenden Säuen in Wittenberg.“ [2] Hast du die Säue schon gefüttert? [3] Durch Wälder und Auen / auf haarige Sauen (Reinhard Mey) [4] allgemein: Du Sau! [4] sexuell: Du geile Sau! [5] Er sticht mit der Herz-Sau Redewendungen: Perlen vor die Säue werfen keine Sau (niemand) interessiert sich für mich jemanden zur Sau machen (fertigmachen) eine Sau durchs Dorf treiben = jemanden oder etwas öffentlichkeitswirksam, aber unredlich angreifen / bloßstellen / vorführen Hier schaut's aus, dass es die Sau graust! die Sau rauslassen unter aller Sau wie eine gesengte Sau Sprichwörter: [5] in jedem Spiel ist auch eine Sau – nie die Hoffnung aufgeben Charakteristische Wortkombinationen: [4] schmutzig, obszön: alte Sau; gemein: fiese/gemeine/linke Sau; obszön: geile Sau Wortbildungen: [1, 2] in Bezug auf Körperteile: Saumagen, Sauschwanz, sauen [1, 2] Saukopf, Saustall, Sauenstall, Sauenaufzucht [3] Saufeder (Jagdspieß), Saupark, Sauspieß, Sauzahn (Gartenwerkzeug) [4] sau-; einsauen, herumsauen, Sauerei, Sauhaufen, Sauhund, Saukerl, Saukopf, saumäßig, Sausack, versauen, versaubeuteln, säuisch Frontsau, Rampensau, Sauwetter; eierlegende Wollmilchsau ==== Übersetzungen ==== [1, 3, 5] Wikipedia-Artikel „Sau“ [1, 4] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sau“ [1–4] Duden online „Sau (Schwein, Schmutzfink)“ [1, 3] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Sau“ [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Sau“ Quellen: === Substantiv, f, Toponym === Worttrennung: Sau, kein Plural Aussprache: IPA: [zaʊ̯] Hörbeispiele: Sau (Info) Reime: -aʊ̯ Bedeutungen: [1] deutscher Name des Flusses Save Synonyme: [1] Save Oberbegriffe: [1] Fluss, Binnengewässer, Gewässer Beispiele: [1] „§. 98. Agramer Gespanschaft. (Zagrabechka V.)1. Lage Im Osten ist die Kreutzer Gespanschaft bis zum Zusammenflusse der Sau mit der Culpa, welche von diesem Punct an bis Karlstadt die Grenze gegen Süden bildet. […]“ ==== Übersetzungen ==== Wikipedia-Artikel „Sau“ Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Sau“ Quellen: