Malocher
التعريفات والمعاني
== Malocher (Deutsch) ==
=== Substantiv, m ===
Worttrennung:
Ma·lo·cher, Plural: Ma·lo·cher
Aussprache:
IPA: [maˈloːxɐ], auch [maˈlɔxɐ]
Hörbeispiele: Malocher (Info)
Reime: -ɔxɐ
Bedeutungen:
[1] besonders mittelwestdeutsch, salopp: Arbeitnehmer, der überwiegend körperlich hart, schwer arbeitet
Herkunft:
Nomen Agentis und Deverbativ von malochen
Sinnverwandte Wörter:
[1] schweizerisch: Büezer, ostösterreichisch: Hackler
Gegenwörter:
[1] Faulenzer
Weibliche Wortformen:
Malocherin
Oberbegriffe:
[1] Arbeiter
Beispiele:
[1] „Wer arbeitet, muss essen. Und weil mittags oft keine Zeit bleibt, den heimischen Herd aufzusuchen, strömen täglich zwischen elf und 14 Uhr mindestens sechs Millionen Malocher, Büroangestellte, Studenten und Manager in "ihre" Betriebskantine.“
[1] „Bis heute fühlt sich der Sohn eines Stahlarbeiters den Malochern daheim näher als den vielen Bankern in seinem Großherzogtum Luxemburg.“
[1] „Er wohnt in der Neuköllner Gropiusstadt und war Zeit seines Lebens Malocher.“
[1] „Na gut, diese Malocher waren nicht so gebildet und konnten daher gewiss nicht allein für sich sprechen, sonst aber wusste man recht wenig über sie.“
Wortbildungen:
[1] Malocherin
==== Übersetzungen ====
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7 , Seite 1107
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0 , Seite 842
[1] Ulrich Ammon et al. (Herausgeber): Variantenwörterbuch des Deutschen. Die Standardsprache in Österreich, der Schweiz und Deutschland sowie in Liechtenstein, Luxemburg, Ostbelgien und Südtirol. 1. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2004, ISBN 978-3-11-016574-6, DNB 972128115 , Seite 486
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Malocher“
Quellen: