Machtgefälle

التعريفات والمعاني

== Machtgefälle (Deutsch) == === Substantiv, n === Worttrennung: Macht·ge·fäl·le, Plural: Macht·ge·fäl·le Aussprache: IPA: [ˈmaxtɡəˌfɛlə] Hörbeispiele: Machtgefälle (Info) Bedeutungen: [1] (großer) Unterschied bei der Möglichkeit der Ausübung von Macht (entweder zwischen Personen oder zwischen Organisationen/Staaten) Herkunft: Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus den Substantiven Macht und Gefälle Sinnverwandte Wörter: [1] Machtungleichheit, Machtunterschied Oberbegriffe: [1] Gefälle Beispiele: [1] „Zwischen Kind und Täter besteht in der Regel ein Machtgefälle, oft ein Abhängigkeits-, und nicht selten ein Vertrauensverhältnis.“ [1] „Häufig nutzen Trainer oder Betreuer das Vertrauen aus, das Machtgefälle und die Möglichkeit, Kindern und Jugendlichen im Sport auch körperlich nahe kommen zu können.“ [1] „Das Machtgefälle zwischen Lehrenden und Lernenden gilt an Musikhochschulen als besonders stark ausgeprägt.“ [1] „Gerade weil es ein Machtgefälle in jeder "Patient-Therapeut-Konstellation" gibt, gilt das Ausnutzen dieses Gefälles als Grenzverletzung, als Berufspflichtverletzung.“ [1] „Genau dieses teils sehr große Machtgefälle zwischen Schauspielern und Produzenten oder Fernsehredakteuren ist schwer zu umgehen, schließlich entscheiden Produzenten und Redakteure über Rollenbesetzungen.“ [1] [Gefängnisse:] „Außerdem gibt es zwischen Gefangenen und dem Personal ein offensichtliches Machtgefälle.“ [1] „Viele dominant veranlagte Frauen genießen das bewusste Machtgefälle (engl. Power Exchange) innerhalb der Partnerschaft und die Demonstration ihrer Macht über den Partner.“ [1] [Deutschlands 'Working Class': Es ist neu, wie] „deutlich das Machtgefälle zwischen Kapital und Arbeit nach jahrzehntelanger gezielter „Entsicherung“ von Arbeit (wieder) hervortritt.“ [1] „Das Machtgefälle zwischen dem Konzernriesen Sony und der gemeinnützigen Stiftung Quad9 lege nahe, dass die Musikindustrie gezielt eine vermeintlich schwache Partei aufs Korn nimmt, fürchtet Seliger.“ [1] [Kunst:] „Denn die Stücke wurden in ehemaligen europäischen Kolonien erworben, deren Rahmenbedingungen durch das Herrschafts- und Machtgefälle zwischen Kolonialmacht und Einheimischen geprägt war.“ [1] „So ist es wichtig, die EU“ […] „als Zusammenballung von kapitalistischen Nationalstaaten mit gleichen und unterschiedlichen Interessen und einem Machtgefälle, das es sich mit sich bringt, dass unterschiedliche Staaten ihre Interesse unterschiedlich stark einbringen und durchsetzen können.“ [1] […] „Allen denkbaren Alternativen zur UNO ist gemeinsam, dass sie das Machtgefälle zwischen Arm und Reich oder Stark und Schwach weiter vergrößern“ […]. [1] [Nachruf:] „Die Welt könnte Menschen wie ihn momentan dringend brauchen:“ […] „überzeugte Europäer, die sich in internationale Konflikte einschalten, aber das Machtgefälle zwischen Nord und Süd als problematische Schieflage erkennen und daraus eher eine moralische Verpflichtung ableiten als einen Freibrief zur weltweiten Belehrung;“ […]. Charakteristische Wortkombinationen: [1] das Machtgefälle zwischen Arzt und Patient/Patientin, zwischen Trainer und Sportler/Sportlerin (Turner/Turnerin), zwischen Dozent und Student/Studentin, zwischen Professor und Student/Studentin, zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter/Mitarbeiterin [1] das Machtgefälle zwischen Nord und Süd [1] mit Verb: ein Machtgefälle besteht [1] mit Verb: ein Machtgefälle ausnutzen / feststellen / realisieren [1] mit Adjektiv: bestehendes / enormes / großes / starkes Machtgefälle ==== Übersetzungen ==== [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Machtgefälle“ [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Machtgefälle“ [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Machtgefälle“ [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Machtgefälle“ [1] Duden online „Machtgefälle“ Quellen: