Eskimo

التعريفات والمعاني

== Eskimo (Deutsch) == === Substantiv, m === Anmerkung zum Gebrauch: Das Wort „Eskimo“ ist eine Fremdbezeichnung und wird insbesondere von Befürwortern der Politischen Korrektheit abgelehnt, da es von einigen indigenen Völkern (in Kanada und Grönland) im nördlichen Polargebiet abgelehnt wird (und z. B. in Kanada und Grönland überhaupt nicht mehr gebraucht wird). Andere indigene Völker wiederum benutzen es, z. B. verwenden die Yupik und Inupiat diese Eigenbezeichnungen oder fühlen sich dem „Volk der Eskimos“ zugehörig. Eine andere Sammelbezeichnung für die indigenen Völker im nördlichen Polargebiet existiert nicht. Man kann stattdessen die Völker einzeln nennen und zum Beispiel von Inuit (Singular: Inuk) sprechen. Worttrennung: Es·ki·mo, Plural 1: Es·ki·mo, Plural 2: Es·ki·mos Aussprache: IPA: [ˈɛskimo] Hörbeispiele: Eskimo (Info) Bedeutungen: [1] Arktisbewohner in Grönland, Alaska, Sibirien oder Kanada Herkunft: Ins Deutsche über dänisch oder englisch eskimo oder französisch esquimau, aber die genaue Herkunft ist unsicher. „Eskimo“ ist eine ursprünglich von Cree- und Algonkin-Indianern verwendete Sammelbezeichnung für die mit ihnen nicht verwandten Völker im nördlichen Polargebiet. Das Wort soll sich nach Auffassung von Ives Goddard an der Smithsonian Institution etymologisch aus dem Cree-Wort aayaskimeew, „Schneeschuhflechter“ (englisch: snowshoe netters) herleiten. Der Linguist Jose Mailhot leitet das Wort aus der Sprache Innu-Montagnais ab und übersetzt es mit „Menschen, die eine andere Sprache sprechen“ (englisch: people who speak a different language). Die frühere etymologische Herleitung aus der Sprache der Anishinabe ashkipok, „Rohfleischesser“ (englisch: eaters of raw meat) und aus ähnlichen Wörtern verwandter Indianersprachen gilt heute als widerlegt und lässt sich daher nicht mehr vertreten. Diese frühere Worterklärung führte bei den Inuit zur Ablehnung des Wortes „Eskimo“, weil sie „Rohfleischesser“ als abwertend empfanden. Oberbegriffe: [1] Mensch Unterbegriffe: [1] Inuit (Singular selten gebraucht: Inuk) Beispiele: [1] Der Eskimo lebt in einem Iglu. [1] „Jetzt ist es so hell, daß ich sehe, daß der Mann vor mir ein Eskimo ist.“ Wortbildungen: eskimo-aleutisch, Eskimoaleutisch, Eskimobaby, Eskimo-Brachvogel (Eskimobrachvogel), Eskimodichter (Eskimo-Dichter), Eskimodorf (Eskimo-Dorf), Eskimofolklore (Eskimo-Folklore), Eskimofrau, Eskimohund, Eskimo-Iglo, eskimoisch, Eskimoisch, Eskimoit, Eskimojäger (Eskimo-Jäger), Eskimokajak, Eskimokind, Eskimokultur (Eskimo-Kultur), Eskimokunst, Eskimokünstler, Eskimokuss, Eskimo-Lied (Eskimo-Lied), Eskimoliteratur (Eskimo-Literatur), Eskimomann, Eskimomärchen (Eskimo-Märchen), Eskimonebel, Eskimologe, Eskimologie, Eskimologin, eskimologisch, Eskimomädchen, Eskimomännchen, Eskimorettung, Eskimorolle, Eskimoschlitten, Eskimosiedlung, Eskimoskulptur (Eskimo-Skulptur), Eskimosprache (Eskimo-Sprache), Eskimostamm, Eskimostiefel, eskimotieren, Eskimotieren, Eskimotragödie, Eskimovolk, Eskimo-Weib (Eskimoweib), Eskimoweibchen, HMS Eskimo (HMS Eskimo), Neoeskimo (Neo-Eskimo, Neo-Eskimo-Kultur), Paläoeskimo (Paläo-Eskimo, Paläo-Eskimo-Kultur), paläoeskimoisch, Polareskimo, (Polar-Eskimo), russisch-eskimoisch, ureskimoaleutisch, Ureskimoaleutisch ==== Übersetzungen ==== [1] Wikipedia-Artikel „Eskimo“ [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Eskimo“ [1] Duden online „Eskimo“ [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Eskimo“ Quellen: === Substantiv, n === Worttrennung: Es·ki·mo, kein Plural Aussprache: IPA: [ˈɛskimo] Hörbeispiele: Eskimo (Info) Bedeutungen: [1] Linguistik: Bezeichnung für die Sprache der Eskimos Synonyme: [1] Eskimoisch, Eskimo-Sprache Unterbegriffe: [1] Inuit, Yupik Beispiele: [1] „Die Gruppierung gliedert sich in zwei Hauptzweige, in das Eskimo und in das Aleutische.“ [1] „Die wichtigste Sprache ist das Eskimo, das in zahlreichen Dialekten von etwa 90000 Menschen gesprochen wird.“ ==== Übersetzungen ==== [1] Duden online „Eskimo“ [1] Hadumod Bußmann: Lexikon der Sprachwissenschaft. 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. Stichwort: „Eskimo-Aleutisch“. ISBN 3-520-45203-0. [1] Helmut Glück (Hrsg.), unter Mitarbeit von Friederike Schmöe: Metzler Lexikon Sprache. Dritte, neubearbeitete Auflage, Stichwort: „Eskimo“. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2005. ISBN 978-3-476-02056-7. Quellen: