Donkey

التعريفات والمعاني

== Donkey (Deutsch) == === Substantiv, m === Alternative Schreibweisen: Namibia veraltet: Donky Worttrennung: Don·key, Plural: Don·keys Aussprache: IPA: [ˈdɔŋki] Hörbeispiele: — Bedeutungen: [1] Namibia, Südafrika (KwaZulu-Natal): zur Gattung der Pferde gehörendes Huftier, das ein (je nach Art / Unterart) graues bis braunes, fahlgelbes bis ockerfarbenes oder rötliches bis rotbraunes Fell mit dunklem Aalstrich, eine kurze, aufrecht stehende Nackenmähne, lange Ohren und einen Quastenschwanz besitzt, und dessen domestizierte Vertreter als Nutz-, Last- und Reittier dienen (Asinus) Herkunft: Entlehnung des englischen donkey → en (vergleiche Donkie) Beispiele: Namibia: [1] „Das Projekt befasst sich auch seit Jahren mit dem ständigen Konflikt zwischen Raubtieren und Menschen, die mit ihren Ziegen und Donkeys hier im Kunenegebiet ein karges Leben fristen.“ [1] „Die andere Hälfte packt auch ein, Kanister und Tombo-Tonnen aus Plastik, um dort an den Oshanas mit Donkeys Wasser schleppen zu lassen oder um Oshikundu zu brauen, das es derzeit auch an der Ecke Bahnhof- und Mandume-Ndemufayo-Straßen preiswert zu kaufen gibt, bei kundigen Veteranenkindern, die alle so Mitte 30 sind.“ [1] „Die meinten, der Donkey habe seine Zeit als Nutzvieh hinter sich gebracht und zehre nun nur noch parasitär an der schwindenden und geschundenen Weide zwischen den Oshanas. Die Donkeys der Nama, Dama und Baster waren damals nich gemeint, denn die müssen auch heute, über 30 Jahre später, noch ordentlich ran und im Nahverkehr zwischen Derm, Rehoboth und Maltahöhe meinetwegen zu zweit oder auch zu dritt die Karre ziehen, auf der notfalls die ganze Familie Platz findet.“ Südafrika: [1] „Spann die Donkeys ein.“ Charakteristische Wortkombinationen: [1] die Donkeys einspannen Wortbildungen: Donkeykarre ==== Übersetzungen ==== [1] Herbert Carl Nöckler: Sprachmischung in Südwestafrika. In: Institut für Auslandsbeziehungen (Herausgeber): Schriftenreihe des Instituts für Auslandsbeziehungen in Stuttgart. Wissenschaftlich-publizistische Reihe. 5. Band, Max Hueber Verlag, München 1963, DNB 453597661 , Stichwort »Donky«, Seite 40–41. [1] Hildegard Irma Stielau: Nataler Deutsch. Eine Dokumentation unter besonderer Berücksichtigung des englischen und afrikaansen Einflusses auf die deutsche Sprache in Natal. In: Im Auftrag des Instituts für deutsche Sprache, Mannheim herausgegeben von Leopold Auburger, Heinz Kloss, Gottfried Kolde (Herausgeber): Deutsche Sprache in Europa und Übersee. Berichte und Forschungen. 7. Band, Franz Steiner Verlag, Wiesbaden 1980, ISBN 3-515-02635-5, DNB 800037642 , Stichwort »Donkey«, Seite 16. [1] Joe Pütz: Das grosse Dickschenärie. Dickschenärie I & II Kommbeind Riekonndischend Gemoddifeid und Gesuhpt. 1. Auflage. Peters Antiques, Swakopmund 2001, ISBN 978-9-991-65046-3 , Stichwort »Donkie«, Seite 40. [1] Eric Sell: Esisallesoreidt. NAM-släng – Deutsch, Deutsch – NAM-släng. EeS Records Namibia, Windhoek 2008, ISBN 99945-68-208 (formal falsche ISBN!), Stichwort »Donkie«, Seite 48 (Google Books) . Quellen: