Armutsrisiko
التعريفات والمعاني
== Armutsrisiko (Deutsch) ==
=== Substantiv, n ===
Worttrennung:
Ar·muts·ri·si·ko, Plural 1: Ar·muts·ri·si·kos, Plural 2: Ar·muts·ri·si·ken, Plural 3: Ar·muts·ris·ken
Aussprache:
IPA: [ˈaʁmuːt͡sˌʁiːziko]
Hörbeispiele: Armutsrisiko (Info)
Bedeutungen:
[1] Risiko, finanziell zu verarmen
Herkunft:
Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus den Substantiven Armut und Risiko sowie dem Fugenelement -s
Sinnverwandte Wörter:
[1] Verarmungsrisiko
Oberbegriffe:
[1] Risiko
Beispiele:
[1] Für Alleinerziehende besteht ein erhöhtes Armutsrisiko.
[1] Kinder sind in Deutschland ein Armutsrisiko, was ein Armutszeugnis für dieses Land ist.
[1] „Es kann jeden erwischen. Das Armutsrisiko wächst auch im reichen Deutschland.“
[1] „Menschen, die zwischen 18 und 25 Jahre alt sind, haben das höchste Armutsrisiko.“
[1] „Das Armutsrisiko von Alleinerziehenden und ihren Kindern ist [Anmerkung: in Deutschland] immer noch doppelt so hoch wie im Bevölkerungsdurchschnitt.“
[1] „Der Mieterbund zieht ein Jahr nach dem Wohngipfel insgesamt eine vernichtende Bilanz. Nichts habe sich geändert auf den Wohnungsmärkten in Deutschland, sagte Siebenkotten der dpa: »Wohnen ist zum Armutsrisiko geworden.«“
[1] „Die AWO hat das Armutsrisiko Hunderttausender pflegender Angehöriger kritisiert. Viele Betroffene reduzierten für die Pflege von Kranken und Alten ihre Arbeitszeit […]. Einige würden ihren Job ganz aufgeben, die Folge sei häufig ein Leben auf Hartz-IV-Niveau.“
[1] „[…] das Armutsrisiko ist [Anmerkung: seit der Finanzkrise 2008] in 25 von 41 untersuchten Ländern gleich geblieben oder sogar gestiegen – auch in Deutschland. […] Das höchste Armutsrisiko haben der Untersuchung zufolge mit rund 18 Prozent die Menschen in Israel und den USA.“
[1] „[…] in Griechenland [ist] das Armutsrisiko deutlich angestiegen - stärker als in jedem anderen EU-Land.“
[1] „Der Stadtstaat [Anmerkung: Bremen] hat statistisch gesehen das höchste Armutsrisiko in Deutschland. Mehr als jeder Fünfte hier ist von Armut bedroht.“
[1] „In seinem jüngsten Buch […] kritisiert er [Anmerkung: Prof. Dr. Christoph Butterwegge, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Köln] das Armutsrisiko von Arbeitslosen, die Zunahme des Niedriglohnsektors und die Tendenz zur Entsoldidarisierung in unserer Gesellschaft.“
[1] „Während Vermögen und Löhne insgesamt steigen, ist das Armutsrisiko gleichbleibend hoch – das Risiko für Altersarmut nimmt sogar zu.“
Charakteristische Wortkombinationen:
[1] mit Adjektiv: erhöhtes / geringes / hohes / steigendes / wachsendes Armutsrisiko
[1] mit Verb: das Armutsrisiko erhöhen / senken; etwas stellt ein Armutsrisiko dar; jemand trägt ein erhöhtes / hohes Armutsrisiko
[1] mit Substantiv: das Armutsrisiko der Alleinerziehenden / Arbeitslosen / Rentner; das Armutsrisiko von Familien
Wortbildungen:
[1] Armutsrisikoquote
==== Übersetzungen ====
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Armutsrisiko“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Armutsrisiko“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Armutsrisiko“
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Armutsrisiko“
[1] Duden online „Armutsrisiko“
Quellen: