Apothema

التعريفات والمعاني

== Apothema (Deutsch) == === Substantiv, n === Worttrennung: Apo·the·ma, Plural: Apo·the·ma·ta Aussprache: IPA: [apoˈteːma] Hörbeispiele: Apothema (Info) Reime: -eːma Bedeutungen: [1] Geometrie: das Lot vom Mittelpunkt eines Kreises auf eine Sehne dieses Kreises (bei Sehnenpolygonen der Inkreisradius) [2] Chemie: Absatz aus Pflanzenextrakten Herkunft: Variante 1: Entlehnung aus dem Neulateinischen vom Substantiv apothema → la, das auf altgriechisch ἀποτιθέναι (apotithenai☆) → grc „ablegen“ zurückgeht Variante 2: von altgriechisch ἀπόθεμα (apothema☆) → grc „Ablage“[Quellen fehlen] Gegenwörter: [1] Sagitta Oberbegriffe: [1] Strecke, Linie Unterbegriffe: [1] Inkreisradius Beispiele: [1] „In einem regulären im Kreise eingeschriebenen Vielecke ist der Theil desjenigen Radius, welcher auf der Mitte einer Seite senkrecht steht, und also zwischen dem Mittelpunkte des Kreises und dem Sinus des halben Bogens liegt, das Apothema des Vielecks (§. 517.). Jedes Apothema ist daher zugleich der Kosinus des halben Bogens oder Zentriwinkels eines regulären Vielecks für den Radius des umschriebenen Kreises.“ [2] In Rinden, in welche die Luft der Atmosphäre leicht eindringen kann, erleidet die Gerbsäure dieselbe Veränderung wie in ihrer an der Luft abgedämpften Auslösung. Es bildet sich Apothema. Je nachdem dann die Rinden brauner sind, sind sie auch weniger gerbsäurehaltend und ist davon mehr Apothema bereitet. ==== Übersetzungen ==== [1] Wikipedia-Artikel „Apothema“ [1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0 , Seite 125, Eintrag „Apothema“. [1, 2] Pierer’s Universal-Lexikon der Vergangenheit und Gegenwart. 4., umgearbeitete und stark vermehrte Auflage. 19 Bände. Altenburg 1857–1865 „Apothema“ [1, 2] Meyers Großes Konversationslexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905–1909 , Stichwort „Apothema“ (Wörterbuchnetz), „Apothema“ (Zeno.org) Quellen: